Arbeitsschutz · Sonnenschutzfolie für Arbeitsstätten

Hitze am
Arbeitsplatz ist
Arbeitsschutz.

Die Arbeitsstättenverordnung verlangt Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung. Sonnenschutzfolie leistet das als technische Maßnahme direkt am Glas: weniger Wärme, weniger Blendung, und Tageslicht und Sichtverbindung bleiben erhalten.

Mo. – Fr. 9:00 – 18:00 Uhr Rückruf aktuell binnen 24 Stunden

  • Technische Maßnahme nach dem TOP-Prinzip
  • Tageslicht und Sichtverbindung bleiben
  • Datenblätter für Ihre Gefährdungsbeurteilung
  • Montage im laufenden Betrieb
Derselbe Büroraum mit montierter Sonnenschutzfolie Büroraum ohne Sonnenschutzfolie mit starker Blendung Ohne Folie Mit Folie

Schieber ziehen oder mit den Pfeiltasten bewegen. Halb und halb

Der Unterschied

Dieselbe Scheibe. Links mit Folie.

Draußen dieselbe Sonne. Links bleibt der Blick klar und ruhig, rechts blendet das Gegenlicht. Für den Arbeitstag heißt das: weniger Blendung am Bildschirm, weniger Wärme am Platz, und die Jalousie bleibt oben.

  • Blendfrei am Bildschirm statt Rollo runter und Licht an.
  • Tageslicht bleibt für einen hellen Arbeitsplatz.
  • Bis zu 66 % weniger Wärme durch das Glas, je nach Folie.

ASR A3.5 Raumtemperatur

26, 30, 35 Grad: die drei Schwellen

Ein gesetzliches „Hitzefrei“ gibt es nicht. Es gibt aber klare Stufen, ab denen der Arbeitgeber handeln soll oder muss. Je früher der Sonnenschutz greift, desto seltener wird die nächste Stufe erreicht.

28 °C

Über 26 °C

Über 26 °C: zusätzliche Maßnahmen sollen ergriffen werden

Beispiele aus der ASR A3.5: Sonnenschutz wirksam steuern, nachts lüften, innere Wärmequellen reduzieren, Arbeitszeit flexibel legen, Bekleidungsregeln lockern, Getränke bereitstellen.

Die Folie setzt an der Ursache an: weniger Sonnenwärme durch das Glas, je nach Folie bis zu 66 % weniger.

Grundlage: ASR A3.5 „Raumtemperatur“, vereinfacht. Gemeint ist die Lufttemperatur im Raum, gemessen nach ASR.

Rangfolge der Maßnahmen

Technisch vor organisatorisch vor persönlich

Das Arbeitsschutzgesetz gibt die Reihenfolge vor. Wasserkästen und Gleitzeit sind sinnvoll, ersetzen aber keine Maßnahme an der Ursache. Die Ursache ist bei Sonnenhitze das Glas.

Monteur zieht Sonnenschutzfolie mit dem Rakel auf eine Bürofensterscheibe Hier setzt Folie an

Technisch

Sonnenschutzfolie, außenliegende Verschattung, Lüftung, Kühlung. Wirkt für alle Beschäftigten, ohne dass jemand etwas tun muss.

Heller Seminarraum als Ausweichraum

Organisatorisch

Arbeitszeiten in die kühlen Morgenstunden legen, Arbeitsplätze in kühlere Räume verlegen, Entwärmungspausen einplanen.

Portrait eines Mitarbeiters

Personenbezogen

Geeignete Getränke bereitstellen, Bekleidungsregeln lockern. Wichtig, aber nachrangig zu den beiden Stufen davor.

Wirkung

Warum Sonnenschutzfolie für Arbeitsstätten passt

Sie löst das Problem dort, wo es entsteht, und bringt keine neuen Pflichten mit sich: kein Strom, keine Mechanik, keine Bedienung.

Zwei Monteure bringen von einer Hubarbeitsbühne Sonnenschutzfolie an der Außenseite einer Bürofassade an
Außenmontage im laufenden Betrieb: Innen wird weitergearbeitet.
01

An der Ursache

Die Sonnenwärme wird am Glas abgewiesen, bevor sie den Raum aufheizt. Je nach Folie bis zu 66 % weniger Wärmeeintrag.

02

Licht und Ausblick bleiben

Kein heruntergelassenes Rollo, kein Kunstlicht am Nachmittag. Tageslicht und Sichtverbindung, wie die ArbStättV sie verlangt.

03

Weniger Blendung

Die Fensterfläche wird ruhiger, der Kontrast zum Bildschirm sinkt. Das entlastet Augen und Konzentration.

04

Kein Strom, keine Wartung

Keine beweglichen Teile, keine Steuerung, kein Wartungsvertrag. Gereinigt wird wie normales Glas.

05

Ohne Eingriff in die Fassade

Keine Bohrung, kein Gerüst bei Innenmontage, rückstandsfrei entfernbar. Das macht die Folie auch auf Mietflächen möglich.

06

In Tagen statt Monaten

Montage im laufenden Betrieb, raumweise und auf Wunsch abends oder am Wochenende. Wirksam ab dem ersten Sonnentag.

Einsatzorte

Wo Sommerhitze zur Belastung wird

Überall dort, wo Menschen lange hinter großen Glasflächen arbeiten.

Mitarbeiter steht an der Glasfront eines Büros mit Blick über die Stadt

Verwaltung & Büro

Bildschirmarbeit an der Südseite

Hohe Fenster, viele Bildschirme, Blendung und Hitze am Nachmittag.

Heller Empfangs- und Wartebereich einer Praxis

Praxis & Klinik

Wartebereich und Empfang

Patienten und Personal sitzen stundenlang direkt an der Glasfront.

Ladenlokal mit großem Schaufenster

Handel

Verkaufsfläche und Kasse

Schaufenster heizen den Raum auf, Kassenplätze liegen oft direkt dahinter.

Einordnung

Folie, Jalousie oder Klimagerät?

Jede Lösung hat ihren Platz. Für bestehende Arbeitsstätten mit viel Glas ist die Folie oft der schnellste Weg unter die 26-Grad-Marke, und gut mit den anderen kombinierbar.

Vergleich von Sonnenschutzfolie, innenliegender Jalousie, außenliegender Jalousie und Klimagerät
Kriterium Sonnenschutzfolie Innenjalousie Außenjalousie Klimagerät
Wärme durch das Glas Deutlich reduziert
bis zu 66 %*
Gering
Wärme ist schon im Raum
Sehr stark
wenn ausgefahren
Kühlt nach
Ursache bleibt
Tageslicht und Ausblick Bleiben erhalten Bei Sonne meist zu Stark reduziert
solange ausgefahren
Unverändert
Eingriff ins Gebäude Keiner
rückstandsfrei entfernbar
Gering Fassade
oft Zustimmung nötig
Außengerät, Leitungen
Betrieb Kein Strom, keine Mechanik Bedienung nötig Antrieb, Windwächter Strom, Wartung
Umsetzung Wenige Tage
im laufenden Betrieb
Kurz Wochen bis Monate Wochen

* Wärmereduktion je nach Folie, bezogen auf einen Standard-Isolierglasverbund (Herstellerangabe 3M Prestige). Qualitative Einordnung, im Objekt abhängig von Ausrichtung, Glasanteil und Nutzung. Folie und innenliegender Blendschutz ergänzen sich gut: die Folie gegen Wärme, der Blendschutz für tief stehende Sonne.

Vorgehen

Vom Hitzeproblem zur dokumentierten Maßnahme

  1. Mitarbeiterin am Laptop in einem hellen Büro vor großer Fensterfront
    Schritt 01

    Anruf

    Welche Räume, welche Himmelsrichtung, welche Beschwerden? In wenigen Minuten wissen Sie, ob Folie die passende Maßnahme ist.

  2. Rolle Sonnenschutzfolie vor einem Fenster
    Schritt 02

    Aufmaß vor Ort

    Wir prüfen Verglasung, Ausrichtung und Zugänglichkeit. Bundesweit und für Sie kostenfrei.

  3. Für die GBU Klare Sonnenschutzfolie in Nahaufnahme
    Schritt 03

    Empfehlung mit Kennwerten

    Folienempfehlung mit g-Wert, Lichttransmission und Wärmereduktion. Die Datenblätter können direkt in Ihre Gefährdungsbeurteilung (GBU).

  4. Monteur schneidet Folie präzise an der Fensterkante zu
    Schritt 04

    Montage im Betrieb

    Raumweise, sauber, auf Wunsch außerhalb der Arbeitszeiten. Danach gemeinsame Abnahme und 10 Jahre Herstellergarantie.

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Facility Manager fragen

Gibt es eine Höchsttemperatur am Arbeitsplatz?

Ein festes „Hitzefrei“ gibt es nicht. Die ASR A3.5 nennt aber Stufen: Bis 26 °C ist der Sollbereich. Darüber sollen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, über 30 °C müssen wirksame Maßnahmen nach der Gefährdungsbeurteilung folgen. Über 35 °C ist ein Raum ohne Maßnahmen wie bei Hitzearbeit nicht als Arbeitsraum geeignet.

Muss der Arbeitgeber einen Sonnenschutz an den Fenstern stellen?

Die Arbeitsstättenverordnung verlangt, dass Fenster, Oberlichter und Glaswände je nach Art der Arbeit eine Abschirmung gegen übermäßige Sonneneinstrahlung ermöglichen. Die ASR A3.5 konkretisiert das: Führt Sonneneinstrahlung zu Raumtemperaturen über 26 °C, sind die Glasflächen mit geeigneten Sonnenschutzsystemen auszurüsten.

Reicht eine Sonnenschutzfolie als Sonnenschutz im Sinne der ASR?

Die Regeln schreiben keine bestimmte Bauart vor, entscheidend ist die Wirkung im Raum. Ob die Folie allein genügt, hängt von Ausrichtung, Glasanteil, Raumtiefe und inneren Wärmequellen ab. In vielen Büros bringt sie die Temperatur bereits deutlich nach unten. Bei tief stehender Sonne empfehlen wir oft die Kombination mit einem innenliegenden Blendschutz. Was in Ihrem Objekt sinnvoll ist, klären wir beim Aufmaß.

Hilft die Folie gegen Blendung am Bildschirm?

Ja, sie senkt die Helligkeit der Fensterfläche und damit den Kontrast zum Bildschirm. Wie stark, hängt von der Lichttransmission der gewählten Folie ab: Prestige 70 Exterior lässt 63 % des Lichts durch, Prestige 40 Exterior 37 %. Fällt die Sonne direkt auf den Bildschirm, bleibt ein Blendschutz innen sinnvoll.

Wie bringe ich die Folie in die Gefährdungsbeurteilung?

Als technische Maßnahme gegen Hitze und Blendung, mit Angabe der Räume und der verwendeten Folie. Wir liefern die Herstellerdatenblätter mit g-Wert, Lichttransmission und Wärmereduktion sowie eine Flächenaufstellung. Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit kann die Wirksamkeit anschließend mit einer Temperaturmessung im Sommer belegen.

Wir sind Mieter. Dürfen wir die Folie anbringen lassen?

Für den Arbeitsschutz ist der Arbeitgeber verantwortlich, auch auf Mietflächen. Ob Sie eine Zustimmung des Vermieters brauchen und wer die Kosten trägt, regelt Ihr Mietvertrag. Hilfreich: Die Folie ist ohne Eingriff in die Bausubstanz montiert und kann fachgerecht wieder entfernt werden.

Muss der Betrieb für die Montage unterbrochen werden?

Nein. Wir arbeiten raumweise, sodass immer nur der aktuelle Bereich kurz nicht nutzbar ist. Auf Wunsch montieren wir abends oder am Wochenende.

Was kostet die Folie?

Der Einstiegspreis liegt bei 39 €/m² inklusive Montage, zuzüglich Mehrwertsteuer. Der tatsächliche Preis hängt von Folie, Zugänglichkeit, Montageseite und Fläche ab. Nach dem Aufmaß erhalten Sie ein Festpreisangebot.

Kontakt

Vor dem nächsten Hitzesommer handeln.

Nennen Sie uns Objektart, betroffene Räume und Himmelsrichtung. Wir sagen Ihnen, welche Folie passt, was sie kostet und welche Unterlagen Sie für die Gefährdungsbeurteilung bekommen.

sonnenschutz@folienmaxx.com

Mo. – Fr. 9:00 – 18:00 Uhr Rückruf aktuell binnen 24 Stunden ·+49 30 678041313

    Hinweis: Eine Förderung von bis zu 80% ist aktuell nur in Sachsen möglich.

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